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Cape Braai

Kapstadt · Westkap

Ons gaan nou braai.

Ein Braai ist kein Grillabend. Er beginnt Stunden vorher mit einem Holzfeuer, das niemand beschleunigt. Hier steht, welches Holz du dafür brauchst, woran du die Glut erkennst — und was am Ende darauf liegt.

Drei Dinge, die vorher keiner erklärt

Vier Hölzer

Nicht austauschbar

Alle vier im Vergleich →
  • Rooikrans-Akazie mit dichtem, dunkelgrünem Blattwerk
    Dave Richardson · CC BY 4.0

    Rooikrans

    Acacia cyclops

    Der Standard am Westkap. Schnell auf Temperatur, sehr heiße Glut, die zügiger nachlässt als bei den dichteren Hölzern.

  • Sekelbos-Strauch mit den namensgebenden hängenden Blüten
    Ajtjohnsingh · CC BY-SA 4.0

    Sekelbos

    Dichrostachys cinerea

    Das trockenste Brennholz, das du kaufen kannst — Restfeuchte nahe null. Sehr hohe Hitze und ein Rauch, der wie ein Gewürz wirkt.

  • Kameeldoring mit gefiedertem Laub und den typischen Dornen
    SAplants · CC BY-SA 4.0

    Kameeldoring

    Vachellia erioloba

    Steinhart, extrem dicht, brennt stundenlang mit ruhiger Flamme und wenig Rauch. Das beste Kaminholz im südlichen Afrika — und rechtlich das heikelste.

  • Black-Wattle-Akazie mit fein gefiedertem Laub
    SAplants · CC BY-SA 4.0

    Black Wattle

    Acacia mearnsii

    Weicher als die anderen Harthölzer, dafür günstig, überall verfügbar und mit langer, gleichmäßiger Glut.

Warum das hier steht

„Es fehlt nicht an Rezepten. Es fehlt an der Antwort auf die Frage, welches Holz man kauft, wenn man das erste Mal vor dem Regal steht."

Diese Seite entsteht in einem gemieteten Haus in Kapstadt, mit einem Kamin drinnen und einer gemauerten Braai draußen. Jede Frage, die hier beantwortet wird, hat davor jemand gegoogelt und nichts Brauchbares gefunden.